Rufnummernmitnahme

So läuft die Rufnummernmitnahme reibungslos

Wenn Dein alter Handyvertrag nicht mehr zu Dir passt, wird es höchste Zeit für einen Anbieterwechsel. Manche Dinge sollen aber bitte so bleiben, wie sie immer waren – Deine Handynummer zum Beispiel. Diese kannst Du von einem Mobilfunkanbieter zum anderen mitnehmen. Wir erklären Dir, wie die Rufnummernmitnahme ganz stressfrei vonstattengeht.


Zeit für was Neues?


Irgendwann überkommt es jeden: Das alte Abo ist nicht mehr gut genug und etwas Neues muss her. Schließlich bieten andere Mobilfunkanbieter auch tolle Handytarife an und es gibt viele Gründe zu wechseln. Vielleicht ist das Surfvolumen bei einem anderen Abo unlimitiert, es gibt mehr Flatrates, der Roaming-Tarif ist flexibler, der Kundenservice besser oder der Preis einfach günstiger. Ist die Entscheidung gefallen, wird es Zeit für die Kündigung und die Auswahl eines neuen Providers. Dabei solltest Du auf keinen Fall nur das günstigste Angebot in Betracht ziehen, sondern auch die Netzabdeckung prüfen, um herauszufinden, ob Du mit Deinem neuen Mobilnetz in Deiner Umgebung auch Empfang hast. Hast Du einen passenden Anbieter gefunden, kannst Du den alten Vertrag kündigen zum Vertragsende. Bei uns bekommst Du alle Infos dazu, was Du dabei beachten musst und wir haben auch eine Kündigungsvorlage für viele Schweizer Provider wie Swisscom, Sunrise, Salt, UPC, TalkTalk oder Aldi Suisse Mobile.

Wenn Du Deine alte Rufnummer zu einem neuen Provider mitnehmen möchtest, solltest Du das Deinem alten Netzanbieter schon bei der Kündigung mitteilen und eine Portierungserklärung ausfüllen. Auch der neue Anbieter sollte darüber informiert werden, dass Du Deine alte Nummer portieren lassen möchtest. Im besten Fall gibst Du schon bei Vertragsabschluss die alte Rufnummer und den alten Provider an, damit der neue Anbieter die Portierung der Nummer beantragen kann. In vielen Fällen bekommst Du von Deinem neuen Netzanbieter ein Formular, mit dem Du die Rufnummermitname beantragen kannst.



Deine alte Nummer im neuen Vertrag


Die Rufnummernmitnahme soll so schnell wie möglich vonstattengehen. Deshalb hat die Eidgenössische Kommunikationskommission Comcom 2015 beschlossen, dass Provider den Portierungsantrag neuer Provider innerhalb eines Arbeitstages bearbeiten müssen. Somit verkürzt sich die Bearbeitungszeit, was auch Deine Wartezeit erheblich schmälert. Zusätzlich wurde festgelegt, dass Mobilfunkanbieter auch dann eine Rufnummernportierung durchführen müssen, wenn zwischen dem Kunden und dem alten Provider noch Streitigkeiten bestehen. 

Diese Fristen musst Du einhalten

Die Mitnahme Deiner Rufnummer kannst Du bei vielen Providern schon 120 Tage bevor Dein alter Vertrag endet, beantragen. Allerdings darfst Du auch nicht zu lange warten, um die Portierung in Auftrag zu geben. Einige Anbieter, wie zum Beispiel Sunrise, wollen maximal 60 Tage vor Ende Deines Vertrages informiert werden, um die Rufnummernmitnahme durchzuführen. Unser Tipp: Informiere Dich vor der Kündigung des alten und dem Abschluss des neuen Vertrags, wie viel Zeit Du hast, um alles in die Wege zu leiten. Im günstigsten Fall gehen das alte und das neue Abo nahtlos ineinander über und Du kannst die ganze Zeit Deine gewohnte Handynummer nutzen.


Apropos neuer Vertrag: Bei uns bekommst Du die besten Abos mit unlimtiertem Datenvolumen mit bis zu 300 Mbit/s. Eine Flatrate für SMS und WhatsApp ist oft ebenfalls mit an Bord und natrülich telefonierst Du unlimitiert. Finde hier Dein neues Abo!

Prepaid – So klappt der Wechsel

Wenn Du ein Prepaid-Angebot nutzt und gerne zu einem Postpaid-Vertrag wechseln möchtest, dann kannst Du genauso vorgehen, wie beim Wechsel von einem Festvertrag zu einem neuen Vertrag. Du musst lediglich bei Abschluss des neuen Vertrages den alten Provider sowie die alte Rufnummer angeben, und darauf hinweisen, dass Du diese mitnehmen möchtest.


Bei dem Wechsel von Prepaid zu Postpaid werden die Gebühren für die Rufnummernmitnahme in der Regel von dem Guthaben der SIM-Karte abgebucht. Hast Du nicht genug Guthaben, kann die Mitnahme der alten Rufnummer daran scheitern. Hier musst Du das Guthaben also gegebenenfalls nochmal aufladen. Informiere Dich vorher bei Deinem alten Anbieter, wie hier vorgegangen wird. Sollte nach der Begleichung aller Kosten noch Restguthaben vorhanden sein, verfällt dieses nach der Deaktivierung der SIM.

Wenn Du von einem Vertrag zu einem Prepaid-Angebot wechselst, solltest Du beim Kauf der neuen SIM ebenfalls die alte Nummer und den Portierungswunsch angeben. Nach der Aktivierung der SIM-Karte sendest Du eine SMS mit dem Kennwort JA an die 499. Als Antwort erhältst Du eine SMS mit dem weiteren Ablauf – in diesem Fall ist es egal, zu welchem Provider Du wechselst.


Das musst Du beachten


Folgende Dinge solltest Du vor der Portierung checken: Du solltest sicherstellen, dass die Rufnummer, die Du mitnehmen möchtest, auch noch aktiv ist. Hat der Provider sie deaktiviert, kannst Du sie nicht mehr portieren lassen. Deshalb ist es so wichtig, die gewünschte Rufnummernportierung bei der Kündigung direkt anzugeben und dabei auch auf korrekte Daten zu achten. Denn hier kann Dir ein kleiner Tippfehler schnell einen Strich durch die Rechnung machen.

Wenn Du fristgerecht zum Ende der Vertragslaufzeit kündigst, werden für die Mitnahme keine Gebühren fällig. Solltest Du früher zu einem anderen Anbieter wechseln wollen, berechnet Dein alter Provider meist eine Gebühr. Ausserdem solltest Du alle Daten, die Du auf der alten SIM-Karte gespeichert hast, vor deren Deaktivierung sichern. Es handelt sich dabei meist vor allem um Kontakte, die Du sicher nicht verlieren möchtest.


Rufnummernmitnahme bei DEINHANDY.


Wenn Du Dich für ein Abo von DEINHANDY. entscheidest, kannst Du im Bestellvorgang noch nicht angeben, dass Du Deine alte Handynummer mitnehmen möchtest. Hast Du ein Abo über uns bestellt, musst Du für die Rufnummernportierung den neuen Provider kontaktieren. Dieser benötigt lediglich den Namen des alten Providers, die Rufnummer und eine Information, zu welchem Termin diese bereitstehen soll. Es ist egal, ob Du ein Abo mit oder ohne Smartphone bestellst oder welchen Netzanbieter Du gewählt hast: Die Rufnummernportierung kannst Du immer auf diesem Wege veranlassen.

Es kann unter Umständen vorkommen, dass die Rufnummernmitnahme etwas länger dauert und Dir der Provider für den Übergang eine neue Nummer zuweist. Der Netzanbieter informiert Dich allerdings darüber, wenn Du wieder mit Deiner alten Handynummer telefonieren kannst.


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